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Haben Sie Fragen zu MRSA, VRE oder ESBL? Wir stehen Ihnen unter 069 212-48884 oder mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de gern zur Verfügung. |
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Informationsflyer für Patienten und Angehörige MRE im/in der: Gefördert durch: |
MRE in der Arztpraxis MRSA und andere multiresistente Erreger sind nicht nur ein Problem des Krankenhauses. Die Patienten müssen in der niedergelassenen Arztpraxis weiter betreut werden. Nach aktuellen Umfragen sind 0,3-1% der Patienten in Arztpraxen mit MRSA besiedelt. Deswegen müssen die Mitarbeiter der Arztpraxen informiert und im Umgang mit MRSA und anderen MRE geschult sein. In der Arztpraxis ist die Übertragungswahrscheinlichkeit von MRSA – im Gegensatz zur Klinik - bei Einhaltung guter Standardhygienemaßnahmen gering. MRSA und MRE sind keine „fliegenden Keime“, sie werden über die Hände und Kontakte übertragen. Gute Standardhygiene und insbesondere gute Händehygiene (Händedesinfektion!) sind die wesentlichen Voraussetzungen zur Vermeidung der Übertragung von MRSA und anderen MRE. Bei der Versorgung MRSA-besiedelter Wunden empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen und Schutzkittel und ggf. eines Mundschutzes. Hygiene in der Arztpraxis: Nebenstehend finden Sie eine Artikelserie mit den wesentlichen Hinweisen für die allgemeine Hygiene in Arztpraxen generell (Grundlagen und Händehygiene), (Flächendesinfektion und Umgang mit Abfällen) sowie (Instrumentenaufbereitung). Behandlung/Dekolonisierung von MRSA-besiedelten Patienten: Um die MRSA-Kette zu durchbrechen, ist es erforderlich, dass MRSA-besiedelte Patienten saniert / dekolonisiert werden. Auf Wunsch steht unser Netzwerk hier unterstützend bereit – mit Rat und ggf. auch darüber hinaus (weitere Informationen hier). Eine antibiotische Therapie (oral, i.v.) ist bei alleiniger MRSA-Besiedelung nicht indiziert. Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an unserem Netzwerk freuen wir uns. Teilnahmeerklärungen finden Sie hier.
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Weitere Informationen |
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