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Haben Sie Fragen zu MRSA, VRE oder ESBL? Wir stehen Ihnen unter 069 212-48884 oder mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de gern zur Verfügung. |
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Informationsflyer für Patienten und Angehörige MRE im/in der: Gefördert durch: |
MRE - das Wichtigste in Kürze MRSA: Staphylococcus aureus ist ein typischer Hautkeim. Viele gesunde Menschen sind Träger von Staphylococcus aureus Bakterien auf der Haut und Schleimhaut, ohne dass sie es wissen und ohne dass es nachteilige Auswirkungen hätte. Kommt es jedoch zu einer Infektion mit diesen Keimen, lässt sich diese in der Regel gut behandeln. MRSA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus) sind Bakterien, bei denen bestimmte Antibiotika wirkungslos geworden sind. Auch diese Bakterien bleiben in der Regel zunächst unbemerkt auf der Haut oder Schleimhaut (insbesondere im Nasen-Rachen-Raum), d.h. man sieht, riecht oder schmeckt sie nicht. MRSA sind nicht häufiger krankmachend als normale Staphylokokken. Im Falle einer Infektion sind MRSA aber sehr viel schwieriger zu behandeln. Staphylokokken und MRSA werden im wesentlichen über die Hände und über Hautkontakt übertragen. Händehygiene ist deswegen auch die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Weiterverbreitung. VRE: sind ein normaler Bestandteil der Darmflora des Menschen, ein typischer Darmkeim. Gelegentlich können sie aber auch Ursache einer Infektion sein. Diese Infektionen werden unter anderem mit dem Antibiotika Vancomycin behandelt. In den letzten Jahren wurden Enterokokken zunehmend resistent gegen Vancomycin, sie wurden zu VRE (Vancomycinresistente Enterokokken). Diese können, insbesondere bei Schwerkranken zu sehr schwer behandelbaren Infektionen führen. VRE werden viel schneller und einfacher übertragen als MRSA. Händehygiene ist die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Weiterverbreitung. ESBL: Enterobakterien sind als typische Darmkeime normalerweise in der Darmflora angesiedelt. Manche dieser Keime haben eine bestimmte Form der erweiterten Resistenz gegenüber Antibiotika entwickelt: ESBL (extented- spectrum-beta-lactamase bildende Enterobakterien). ESBL sind, wie auch MRSA und VRE, keine obligaten Infektionserreger, d.h. sie können auch lediglich als Besiedelung unerkannt vorkommen. Die Übertragung erfolgt überwiegend über Hände im Sinne einer Schmier- und Kontaktinfektion. ESBL sind sehr viel schwieriger auf andere Personen zu übertragen als beispielsweise MRSA oder VRE. Wichtigste Gegenmaßnahme sind gute Hygiene und insbesondere Händehygiene. [top] |
Kurzinformationen für Patienten und Angehörige MRSA-Flyer Die Flyer können auch über unsere Hotline oder per Email bestellt werden. Weitere Informationen Zum Auftreten von caMRSA bei MSM in Deutschland ESBL - Grundlagen, Epidemiologie, Schlussfolgerungen für die Prävention Konsensusempfehlung Baden-Württemberg: Umgang mit Patienten mit VRE Informationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) |
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