MRE-Rhein-Main zurück zur Startseite

Haben Sie Fragen zu MRSA, VRE oder ESBL? Wir stehen Ihnen unter 069 212-48884 oder mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de gern zur Verfügung.

Startseite

Aktuelles
   Presse

Termine

Informationsflyer für Patienten und Angehörige

Hintergrund
   MRSA
   VRE
   ESBL

Häufig gestellte Fragen

MRE im/in der:
   Krankenhaus
   Arztpraxis
   Alten-/Pflegeheim
   ambulante Pflege
   Rettungsdienst
   Dialyse
   Rehabilitation

Gesundheitsämter

Teilnehmer

Teilnehmer werden

Impressum/Kontakt

Gefördert durch:
Willy Robert Pitzer Stiftung

Bundesministerium für Gesundheit
Die Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit erfolgt in einem Netzwerkverbund gemeinsam mit:

- dem MRSAAR-net, dem MRSA-Netz für das Saarland (Projektleiter Prof. Dr. Mathias Herrmann) und Kooperationspartnern

- dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Zentrum für Gesundheitsschutz, Dillenburg (Projektleiterin PD Dr. Mardjan Arvand) und Kooperationspartnern

Login Verwaltung

MRE - das Wichtigste in Kürze

MRSA: Staphylococcus aureus ist ein typischer Hautkeim. Viele gesunde Menschen sind Träger von Staphylococcus aureus Bakterien auf der Haut und Schleimhaut, ohne dass sie es wissen und ohne dass es nachteilige Auswirkungen hätte. Kommt es jedoch zu einer Infektion mit diesen Keimen, lässt sich diese in der Regel gut behandeln. MRSA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus) sind Bakterien, bei denen bestimmte Antibiotika wirkungslos geworden sind. Auch diese Bakterien bleiben in der Regel zunächst unbemerkt auf der Haut oder Schleimhaut (insbesondere im Nasen-Rachen-Raum), d.h. man sieht, riecht oder schmeckt sie nicht. MRSA sind nicht häufiger krankmachend als normale Staphylokokken. Im Falle einer Infektion sind MRSA aber sehr viel schwieriger zu behandeln. Staphylokokken und MRSA werden im wesentlichen über die Hände und über Hautkontakt übertragen. Händehygiene ist deswegen auch die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Weiterverbreitung.

VRE: sind ein normaler Bestandteil der Darmflora des Menschen, ein typischer Darmkeim. Gelegentlich können sie aber auch Ursache einer Infektion sein. Diese Infektionen werden unter anderem mit dem Antibiotika Vancomycin behandelt. In den letzten Jahren wurden Enterokokken zunehmend resistent gegen Vancomycin, sie wurden zu VRE (Vancomycinresistente Enterokokken). Diese können, insbesondere bei Schwerkranken zu sehr schwer behandelbaren Infektionen führen. VRE werden viel schneller und einfacher übertragen als MRSA. Händehygiene ist die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Weiterverbreitung.

ESBL: Enterobakterien sind als typische Darmkeime normalerweise in der Darmflora angesiedelt. Manche dieser Keime haben eine bestimmte Form der erweiterten Resistenz gegenüber Antibiotika entwickelt: ESBL (extented- spectrum-beta-lactamase bildende Enterobakterien). ESBL sind, wie auch MRSA und VRE, keine obligaten Infektionserreger, d.h. sie können auch lediglich als Besiedelung unerkannt vorkommen. Die Übertragung erfolgt überwiegend über Hände im Sinne einer Schmier- und Kontaktinfektion. ESBL sind sehr viel schwieriger auf andere Personen zu übertragen als beispielsweise MRSA oder VRE. Wichtigste Gegenmaßnahme sind gute Hygiene und insbesondere Händehygiene.

[top]

Kurzinformationen für Patienten und Angehörige

MRSA-Flyer
VRE-Flyer
ESBL-Flyer

Die Flyer können auch über unsere Hotline oder per Email bestellt werden.
Flyer in Englisch, Russisch und Türkisch finden sie hier.

Weitere Informationen

Zum Auftreten von caMRSA bei MSM in Deutschland

ESBL - Grundlagen, Epidemiologie, Schlussfolgerungen für die Prävention

Konsensusempfehlung Baden-Württemberg: Umgang mit Patienten mit VRE

Informationen des Robert-Koch-Institutes (RKI)

MRSA

VRE

ESBL

webmaster@mre-rhein-main.de

Impressum/Kontakt

© mre-rhein-main.de